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Richtig Joggen – so geht's


So kommen Sie ins Laufen: Wer einen guten Einstieg ins Jogging findet, will auf den gesunden Ausdauersport bald nicht mehr verzichten

Joggen sorgt für gute Laune und baut Stress ab. Es trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Abwehrkräfte, hilft beim Abnehmen und hält rundum fit. 

Anfänger jedoch lassen es besser erst einmal langsam angehen. Denn wer einfach losläuft und sich gleich zu Beginn überfordert, riskiert Überlastungsschäden. Auch verlieren manche dann schnell wieder die Lust daran. Das soll nicht sein.

Für den Start ist das schonende Intervalltraining ideal.


Hier noch ein paar nützliche Tipps:

Tipp 1: Essen

Essen Sie aber zwei bis drei Stunden vor dem Training höchstens nur Kleinigkeiten und auf gar keinen Fall schwere Speisen. Sodbrennen könnte die Folge sein, wenn durch die Bewegung saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt. Zudem schickt der Organismus nach dem Essen einen großen Teil des Blutes für die Verdauung in den Magen-Darm-Trakt. Das fehlt dann für die Versorgung der Muskeln. 

Tipp 2: Trinken

Wichtig für zwischendurch und nach dem Training: Flüssigkeitsverlust unbedingt ausgleichen. Geeignet sind stille Mineralwässer und Fruchtsaftschorlen. Bei größeren Anstrengungen sind Magnesium- und kombinierte Mineralstoffpräparate aus der Apotheke sinnvoll.

Tipp 3: Locker und langsam laufen

Laufen Sie ganz locker und unverkrampft in nicht zu großen Schritten. Wählen Sie Ihr Lauftempo so, dass Sie sich jederzeit noch ohne Probleme unterhalten können. 

Tipp 4: Puls kontrollieren

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Pulsschlag. Als Faustregel für einen Maximalwert gilt: 180 minus Lebensalter. Das ist eine so genannte Schadenbegrenzungsregel. Damit vermeidet man, sich zu überlasten. Genaue Werte liefert ein elektronischer Pulsmesser. 

Tipp 5: Besser nicht auf Asphalt laufen

Wer auf asphaltierten Straßen oder betonierten Wegen joggt, erhöht diese Belastung auf die Gelenke, da der harte Untergrund unter den Tritten nicht nachgibt. Die Folge: Es drohen Zerrungen und Überlastungen. Deshalb ist die Wahl des richtigen Bodens ebenso wichtig wie die des dämpfenden Schuhwerks. Am schonendsten ist ein weicher Boden, der die Schritte gut abfedert, wie etwa Wiesen oder Waldwege. Meiden Sie außerdem Strecken mit starken Steigungen und Gefällen. Auch diese können Knochen und Bänder übermäßig beanspruchen.


Quelle: Apothekenumschau April 2011 (www.apotheken-umschau.de; 12.08.2005, aktualisiert am 22.02.2011 W&B/ Perkovic, PhotoDisc/RYF) | Foto: © Kzenon - Fotolia.com