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Probleme beim Einschlafen

Inhalt

Themengebiet Körper & Geist


Probleme beim Einschlafen - Welche Tipps helfen?


Gerade dann, wenn man zu Bett gehen und entspannen will, beginnen Sorgen und trübe Gedanken im Kopf herumzuschwirren. Oftmals verhindern diese, den entspannten Schlaf zu finden – man wälzt sich in der Nacht nur hin und her. 
Auf der Suche nach Einschlafmethoden findet man viele Tipps. Doch welche helfen wirklich?


Rotwein macht schläfrig
Ganz im Gegenteil. Statt wie angenommen, macht ein Gläschen Rotwein am Abend nicht müde, sondern regt eher an. Der Schlaf ist anschließend eher unruhig und weniger regenerativ. Gleiches gilt auch für Kaffee und Nikotin.

Schäfchen zählen
Die wohl bekannteste Einschlafmethode kann wirklich helfen! Warum? Weil es eine monotone und reizarme Tätigkeit ist. Außerdem lenken „die Schafe“ von Problemen und anderen negativen Gedanken ab. Wichtig sind natürlich nicht die Schafe. Auch andere beruhigende Gedanken, wie eine schöne Landschaft können zum Einschlafen verhelfen.

Ein Buch lesen

Im Buch schmökern kann müde machen – allerdings nur, wenn es keine emotional aufwühlende Lektüre ist. Zudem sollte man nicht direkt im Bett lesen.

Sport vor dem Schlafengehen treiben
Sport macht müde – klingt eigentlich logisch. Und ohne Zweifel kann man damit gut Stress abbauen. Allerdings sollte man sich vor dem zu Bett gehen nicht auspowern. Denn: Training am Abend macht wieder putzmunter! Körper und Geist brauchen einige Zeit, um nach den sportlichen Aktivitäten wieder zur Ruhe zu kommen. Deshalb sollte man spätestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Sport mehr treiben. Ein idealer Zeitpunkt ist eher am späten Nachmittag.

Ein Glas warme Milch hilft
Das Glas warme Milch mit Honig ist ein beliebtes Hausmittel. Viele schwören auf seine schlaffördernde Wirkung. Wissenschaftlich bewiesen ist das allerdings nicht.

Noch ein paar Minuten fernsehen …

… ist zum Einschlafen weniger geeignet. Da der Fernseher (wie auch Computermonitore und andere Bildschirme) blaues Licht ausstrahlt, werden Körper und Geist dadurch angeregt. Das blaue Licht scheint die Produktion von Melatonin zu hemmen, was das schnelle Einschlafen verhindern kann.


Eine perfekte Einschlafmethode gibt es nicht. Die meisten Mittel haben vor allem einen psychologischen Nutzen. Ob nun das Glas warme Milch oder ein Chardonnay – eine große Rolle spielt hier vor allem der Placebo Effekt. Deshalb muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Methoden helfen und welche nicht. Wichtig ist, dass man zur Ruhe kommt. Deshalb sollte man unbedingt vor dem Schlafen gehen Stress vermeiden. Gut wirkt es sich zudem aus, wenn der Prozess des Einschlafens zu einem Ritual oder einer Gewohnheit wird – am besten immer zu selben Uhrzeit. Somit wird der Körper zum schlafen gehen „programmiert“.


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel beinhaltet nur allgemeine Hinweise und Informationen. Keinesfalls darf er zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung benutz werden. Er kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen.